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Hochwasserkatastrophe im August 2002

In der Nacht vom 12. zum 13. August 2002 versank unsere „Triebischtalschule“ in Meißen metertief in den Flutwellen des ansonsten friedlichen Flüsschens Triebisch, welches vor unserer Haustüre fließt.

Bis Mittwoch war kein Vordringen zum Schulgelände und -gebäude möglich, da das reißende Wasser Lebensgefahr bedeutete.

Ein schreckliches Bild der Verwüstung erwartete die seit Mittwoch zur Rettung eingesetzten etwa 70 Helfer
(u. a. Schüler, Lehrer, Eltern, technisches und städtisches Personal, Feuerwehr und freiwillige Helfer sowie THW aus Baden-Württemberg).

Nach dem Vorkämpfen durch 15 zentimeterdicken Schlamm auf dem Schulhof (ca. 2000 m²) offenbarte sich ein bis zur Decke voll gelaufener Keller und sogar höher gelegene Räume, wie das Hausmeisterzimmer und die Turnhalle, standen 1,5 m unter Wasser. Wir verloren in dieser Nacht sämtliche Einrichtungen des Kellergeschosses, die Hausmeister- werkstatt, das Materiallager, den Speiseraum und die Küche.

Nach der beschwerlichen Beräumung des Kellerlabyrinthes wurde durch den unermüdlichen Einsatz der Lehr- und Reinigungskräfte unserer Schule mit Hochdruckreinigern dem stinkenden Schlamm zu Leibe gerückt.

Die schlimmste Hinterlassenschaft des Hochwassers zeigte sich in der Turnhalle. Der Anblick des fast 1 Meter hochgewölbten Parketts ließ uns erschaudern und ahnen, was uns erwartete. Das Parkett und das zerstörte Inventar der Turnhalle mussten mühevoll entfernt und entsorgt werden. Fast alle Sportgeräte sind unbrauchbar geworden.
Ebenso haben wir den durchfeuchteten Putz in einer Höhe von etwa 2 Metern abhacken müssen, um so bald wie möglich
mit der Trocknung des Mauerwerks beginnen zu können.