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Drogenpräventionstag an der Triebischtal-Oberschule

Große Aufregung unter den Schülern und Lehrern der Triebischtal-Oberschule. Ein Polizeiwagen auf dem Lehrerparkplatz, uniformierte Polizisten in den Gängen und in der Aula liegt brav, aber sehr aufmerksam, Drogenspürhund Pluto. Was ist geschehen? Müssen sich die Eltern Sorgen machen – hat die Triebischtalschule ein Drogenproblem? Nein! Und damit das auch so bleibt, muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Mit großer Unterstützung der Abteilung Prävention der Polizeidirektion Dresden, vertreten durch Herrn Polster, wurde an der Meißner Oberschule ein „Drogenpräventionstag“ organisiert. So informierten Herr Petermann und sein Spürhund Pluto über die Arbeit der Hundestaffel. Die Schüler erfuhren Wissenswertes rund um die Ausbildung und den Einsatz der Spürhunde und erlebten live, wie Pluto binnen weniger Sekunden in einer Aula mit mehr als 70 Menschen und deren unzähligen Duftspuren das vorher versteckte Marihuana, Kokain und Crystel-Meth in der Luft wittern und finden konnte. Eine klasse Leistung der Hundenase! In den weiteren Stationen des Präventionstages informierte Herr Polster über die gesetzlichen Regelungen des Drogenmissbrauchs und dessen zivil- und strafrechtliche Folgen am praktischen Beispiel. Frau Wilhelm, Apothekerin der Moritz Apotheke Meißen, übernahm die Klassifikation der zur Berauschung und Betäubung genutzten Mittel, die Darstellung ihrer Wirkung und der medizinischen Folgen wie Abhängigkeit, Bewusstseinsstörungen und körperlicher Verfall. In einer dritten Station gab Frau Schellenberger Auskunft über die Arbeit der Suchtberatungsstelle der Diakonie Meißen als Anlaufstelle für Betroffenen und deren Angehörigen. In lockerer Gesprächsrunde wurden die Schüler zudem angeregt, ihre Haltung zu Drogen zu thematisieren.

 

Abschluss und sicher ein ganz besonderes Highlight des Tages war der Besuch von Herrn Hofmann in Begleitung zweier Insassen der JVA Zeithain, die im Rahmen ihrer Drogentherapie über ihre Erfahrungen mit dem Drogenmissbrauch und den Folgen daraus berichteten. Ein für die Schüler fesselnder, auch nachdenklich machender Einblick in den Alltag der Gefangenen und die Einschränkungen, die eine Inhaftierung mit sich bringt. In der anschließenden Gesprächsrunde mit den Gefangenen hatten die Schüler die Gelegenheit, ganz persönliche Fragen an die Inhaftierten zu stellen und nutzten dies rege.

 

Am Ende des Präventionstages blieb keiner der teilnehmenden Schüler im Unklaren über die negativen Seiten des Drogenmissbrauchs. Und zu hoffen bleibt, dass auch zukünftig alle verantwortungsvoll mit dieser Thematik umgehen.